Matratzen Test: Testsieger der Stiftung Warentest

Die aktuell beste Schlafunterlage

Matratzen-Kauf: So finden Sie die richtige

Die Stiftung Warentest testet seit vielen Jahren Matratzen. Dabei prüft die Verbraucherorganisation die Matratzen auf Liegeeigenschaften, Haltbarkeit, Handhabung und mehr. Die Testverfahren werden regelmäßig verbessert, die letzten Änderungen hatten jedoch auf die Noten der 90x200-cm-Matratzen nur geringe Auswirkungen. Wir stellen Ihnen in diesem Beitrag die Top-Empfehlungen der Stiftung Warentest für drei beliebte Matratzen-Arten vor und stützen uns dabei auf eine Auswahl an Tests, deren Prüf- und Benotungsverfahren laut den Experten der Stiftung Warentest weitgehend vergleichbar sind. Daher gehen wir bis zu den Tests aus dem Jahr 2019 zurück und nennen Ihnen die Modelle mit den besten Gesamtnoten ihrer Klassen, die seitdem getestet wurden. Außerdem stellen wir Ihnen in unserer Kaufberatung neben der Zusammenfassung der Testergebnisse die wichtigsten Tipps für den Matratzen-Kauf vor.

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Das sind die besten Matratzen im Test

Die Stiftung Warentest passt regelmäßig das Testverfahren der Matratzen-Tests an, zuletzt begann im Jahr 2021 ein neuer Zyklus. Nach Angaben der Tester weicht das aktuelle Prüfprogramm jedoch so wenig von dem vorherigen ab, dass die zuvor geprüften Matratzen heute bis auf Zehntelnoten ähnlich abschneiden würden. Die Ergebnisse der Matratzen-Tests seit 2019 hält die Stiftung Warentest daher für weitgehend vergleichbar und listet teils auch in ihren neuesten Beiträgen weiterhin Top-Empfehlungen seit 2019 auf. Wir orientieren uns daran.
Damit bleiben zwei Modelle die Haupt-Empfehlungen für Schaumstoffmatratzen, welche bereits 2019 beurteilt wurden: Die Dunlopillo Elements und die Emma One Schaum sind laut Stiftung Warentest baugleich und erreichen mit identischen Noten jeweils die Gesamtwertung „gut“ (Note 1,7). Neuere getestete Matratzen wie MFO VitaSan Komfort mit ihrer Gesamtwertung „gut“ (Note 2,0), sind teils zwar ebenfalls empfehlenswert, konnten aber die beiden Topmodelle aus den 2019er Tests nicht schlagen.
Unter den Federkernmatratzen sieht es ähnlich aus. Die Otto My Home Black Diamond Comfort aus dem Test vom Herbst 2020 bleibt die Top-Empfehlung der Stiftung Warentest mit dem Urteil „gut“ (Note 2,1), wie aus der aktuellen Ausgabe 3/2022 hervorgeht. Die Emma One Federkern (getestet als Emma Dynamic) wurde 2021 mit den neuen Testkriterien geprüft und liegt knapp dahinter: In der Größe 90 x 200 cm erreicht sie die Gesamtwertung „gut“ (Note 2,2). Wir führen sie als Federkern-Alternativ-Empfehlung mit auf. Als beste Matratzen für Frostbeulen gelten Latexmatratzen. Hier setzte sich die Allnatura Sanastar-Comfort im jüngsten Test von Anfang 2022 mit der Gesamtwertung „gut“ (Note 2,2) durch.
Die Stiftung Warentest prüfte lange Zeit nur Matratzen in der Einheitsgröße 90 x 200 cm. Mit der jüngsten Änderung wird auch auf Modelle in der Größe 140 x 200 cm eingegangen. In dieser Kaufberatung empfehlen wir weiterhin Matratzen der Größe 90 x 200 cm. Die letzten Anpassungen des Testverfahrens brachten nur geringfügige Wertungsänderungen, bei noch älteren Tests ist dies jedoch nicht der Fall, weswegen wir die Testsieger aus den Tests vor 2019 nicht aufführen.
Das lesen Sie in diesem Artikel: In unserer Zusammenfassung der Tests von Stiftung Warentest stellen wir Ihnen die Top-Empfehlungen der Matratzen pro Kategorie (Schaumstoff, Federkern, Latex) seit 2019 vor. Diese basieren auf der Auswahl an Modellen, deren Prüfergebnisse die Tester als weitgehend vergleichbar ansehen. Aufgrund ihrer Beliebtheit nennen wir zwei Kaltschaum- sowie zwei Federkern-Empfehlungen. Weiter unten erklären wir das Testverfahren der Stiftung Warentest. Alle Fragen zum Matratzenkauf und zur Pflege klären wir im Anschluss.
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Die besten Matratzen im Test der Stiftung Warentest

Empfehlung KaltschaummatratzeEmpfehlung KaltschaummatratzeTop-Empfehlung FederkernmatratzeAlternativ-Empfehlung FederkernmatratzeBeste Latexmatratze

Dunlopillo Elements

Emma One Schaum

Otto My Home Black Diamond Comfort

Emma One Federkern

Allnatura Sanastar-Comfort

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gut (1,7)

gut (1,7)

gut (2,1)

gut (2,2)

gut (2,2)

Sehr gute Ergebnisse in der Klimakammer
Bezug lässt sich sehr gut waschen
Mieft etwas beim Auspacken
Sehr gute Ergebnisse in der Klimakammer
Bezug lässt sich sehr gut waschen
Mieft etwas beim Auspacken
Gute Liegeeigenschaften für die meisten Personen
Sehr gut im Dauerwalzversuch
Für Rückenschläfer des Körpertyps A nur "befriedigend"
Leichte Schwächen in der Klimakammer
Gute Liegeeigenschaften für die meisten Personen
Sehr gut im Dauerwalzversuch
Für Seitenschläfer der meisten Körpertypen nur befriedigend
Eignet sich sehr für Allergiker
Gute Liegeeigenschaften für alle Schlaftypen
Handhabung könnte besser sein
Starke Knötchenbildung

Kaltschaummatratze

Kaltschaummatratze

Federkernmatratze

Federkernmatratze

Latexmatratze

2019

2019

2020

2021

2022

gut (2,1)

gut (2,1)

gut (2,2)

befriedigend (2,7)

gut (2,3)

sehr gut (1,5)

sehr gut (1,5)

gut (1,8)

sehr gut (0,8)

sehr gut (0,9)

Seiten- und Rückenlage: H / E / I / A

Seiten- und Rückenlage: H / E / I / A

Seiten- und Rückenlage: H / E / I / Nur Seitenlage: A

Nur Seitenlage: H / E / I / Seiten- und Rückenlage: A

Seiten- und Rückenlage: H / E / I / A

Hart

Hart

Mittel

Mittel*

Mittel

rund 200 Euro

rund 200 Euro

rund 150 Euro

rund 250 Euro

rund 760 Euro

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* getestet wurde der Härtgrade "Mittel", inzwischen wird die Matratze in einem einheitlichen Härtegrad verkauft.

1. Empfehlung Kaltschaummatratzen: Dunlopillo Elements

  • Quelle: Dunlopillo

    Dunlopillo Elements

    Gesamtwertung „gut“ (1,7): Die Dunlopillo Elements eignet sich für alle Körpertypen. Gegen den Einfluss von Wärme und Feuchtigkeit besteht die Matratze hervorragend. Der Bezug ist sehr gut waschbar. Beim Auspacken müffelt die Matratze etwas, die Raumluft wird jedoch nicht belastet.

    rund 200 Euro (Größe 90x200cm)

    Bei Otto ansehen
Vorteile
Sehr gute Ergebnisse in der Klimakammer
Bezug lässt sich sehr gut waschen
Nachteile
Mieft etwas beim Auspacken
Die Dunlopillo Elements (bei Otto ansehen) erreichte im Test der Kaltschaummatratzen aus dem Jahr 2019 die Gesamtwertung „gut“ (Note 1,7). Den Test durchlief die Matratze in der Größe 90 x 200 cm und mit dem Härtegrad Hart. Der Bezug der Matratze lässt sich bei 40° C waschen und chemisch reinigen. Die Elements selbst sei zudem sehr deutlich zoniert, so die Tester.
Die Elements eignet sich laut Test für alle Körpertypen. Besonders gut schnitt die Matratze bei Lageänderungswiderstand und Schulterklappeffekt ab. Insgesamt erreicht die Matratze so in der Kategorie Liegeeigenschaften die Wertung „gut“ (Note 2,1). Besonders punktet die Matratze bei der Haltbarkeit, wo sie sich nicht durch Feuchtigkeit und Temperatur beeinflussen lässt, sowie bei der Handhabung und der Deklaration und Werbung.
Die Tester kritisieren den Geruch der Matratze – beim Auspacken müffle sie. Dies wirke sich allerdings nicht besonders auf die Raumluft aus, so erreicht die Dunlopillo Elements hier „gute“ Werte. Zudem bewerten die Tester die Unterkategorien Schadstoffe und Entsorgung als „sehr gut“.  Insgesamt kommt die Dunlopillo in der Kategorie Gesundheit und Umwelt auf die Wertung „gut“, wie auch in der Kategorie Bezug. Hier sei zwar die Waschbarkeit „sehr gut“, so die Tester, und auch Nässe beeinträchtige den Bezug nicht, dennoch sei er nur „gut“ verarbeitet. Zudem bildeten sich Knötchen.
Die Dunlopillo Elements (bei Otto ansehen) mit Größe 90 x 200 Meter kostet im Onlinehandel manchmal mehr als die laut Stiftung Warentest baugleiche Emma One Schaum. Sie zahlen derzeit rund 200 Euro.

Eine der besten Kaltschaummatratzen im Test der Stiftung Warentest: die Dunlopillo Elements.

Bild: Dunlopillo

2. Empfehlung Kaltschaummatratzen: Emma One Schaum

  • Quelle: Emma

    Emma One Schaum

    Gesamtwertung „gut“ (1,7): Die Emma One Schaum ist eine Matratze für alle Körpertypen. Sie zeigt eine sehr gute Haltbarkeit bei Einfluss von Wärme und Feuchtigkeit. Der Bezug lässt sich gut waschen. Beim Auspacken gibt es eine leichte Geruchsbelästigung, die Raumluft bleibt jedoch gut.

    rund 200 Euro (Größe 90x200cm)

    Bei Amazon ansehen
Vorteile
Sehr gute Ergebnisse in der Klimakammer
Bezug lässt sich sehr gut waschen
Nachteile
Mieft beim Auspacken
Die Kaltschaummatratze Emma One Schaum (bei Amazon ansehen) ist baugleich zur Dunlopillo Elements und erreichte somit im Test von Herbst 2019 ebenfalls die Wertung „gut“ (Note 1,7). Wie die Dunlopillo durchlief die Emma den Test in der Größe 90 x 200 cm und mit dem Härtegrad Hart. Der Bezug lässt sich bei 40°C waschen und chemisch reinigen. Zudem sei die Emma One ebenso deutlich zoniert, so die Tester.
Aufgrund der laut Stiftung Warentest gleichen Bauweise erzielt die Emma One exakt dieselben Testergebnisse wie die Dunlopillo Elements. Das bedeutet konkret: Alle Praxistester der verschiedenen Körpertypen schliefen „gut“ auf der Matratze, bewerteten den Schulterklappeffekt und den Lageänderungswiderstand sogar als „sehr gut“. So kommt es in der Kategorie Liegeeigenschaften zur Wertung „gut“ (Note 2,1). Das Wertungsergebnis „sehr gut“ erreicht die Emma One in den Kategorien Haltbarkeit, Handhabung und bei der Deklaration und Werbung.
Wie die Dunlopillo Elements riecht auch die Emma One etwas auffällig beim Auspacken, dies habe allerdings nur wenig Auswirkung auf die Raumluft, so die Tester (Wertung: „gut“). Ansonsten enthalte die Matratze keinerlei Schadstoffe und ließe sich einfach entsorgen. Der Bezug ist demnach „sehr gut“ waschbar, es bildeten sich allerdings Knötchen. Auch die Verarbeitung sei nur „gut“.
Die Emma One Schaum (bei Amazon ansehen) kostet in der getesteten Größe von 90 x 200 cm rund 200 Euro.

Die Emma One Schaum ist ebenfalls eine Top-Empfehlung der Kaltschaummatratzen.

Bild: Emma

Top-Empfehlung Federkernmatratzen: Otto My Home Black Diamond Comfort

  • Quelle: Otto

    Otto My Home Black Diamond Comfort

    Gesamtwertung „gut“ (2,1): Auf der Otto My Home Black Diamond Comfort liegen fast alle Körpertypen gut. Nur kleine Personen mit Schwerpunkt im Becken haben es in Rückenlage nicht so bequem. Die Haltbarkeit ist gut. Die Matratze wurden im Jahr 2020 mit den Testkriterien von 2019 geprüft, die Ergebnisse sind aber mit den Matratzen-Tests des aktuellen Testzyklus weitgehend vergleichbar.

    rund 150 Euro (Größe 90x200cm)

    Bei Otto ansehen
Vorteile
Gute Liegeeigenschaften für die meisten Personen
Sehr gut im Dauerwalzversuch
Nachteile
Stützt kleine Menschen mit Schwerpunkt Becken in Rückenlage nur "befriedigend"
Leichte Schwächen in der Klimakammer bei Einfluss von Wärme und Feuchtigkeit
Die Otto My Home Black Diamond Comfort (bei Otto ansehen) ist die beste Federkernmatratze seit den Tests 2019. Die Stiftung Warentest hat sie im Jahr 2020 geprüft. Das Qualitätsurteil lautet „gut“ (Note 2,1), damit ist das Modell weiterhin die Top-Empfehlung. Den Test durchlief die Black Diamond in der Größe 90 x 200 cm und mit dem Härtegrad H3. Der Bezug lässt sich bei 60° C waschen und chemisch reinigen.
Die Black Diamond Comfort eignet sich nach Wertung der Tester für die meisten Körpertypen und erzielt in der Kategorie Liegeeigenschaften fast durchwegs gute Werte. Nur für kleine Personen mit Schwerpunkt im Becken (A-Typ) ist das Schlafen in Rückenlage demnach weniger bequem. Über alle Detailwertung hinweg gibt es insgesamt die Note 2,2. Der Bezug ist laut den Testern beständig und gut verarbeitet, neigt aber zur Knötchenbildung.
Die Haltbarkeit ist ebenfalls „gut“ (Note 1,8), wobei die Matratze weniger gut mit Feuchtigkeit und Temperatureinflüssen zurechtkommt. Andererseits schlägt sie sich im Dauerwalzversuch hervorragend. Die Raumluft wird laut Test in keiner Weise beeinträchtigt, die Matratze riecht nur beim Auspacken etwas intensiv. Außerdem lassen sich die Materialien zur Entsorgung nicht ganz so gut trennen, so die Prüfung. Damit gibt es für die Gesundheits- und Umweltaspekte die Note 1,6. Die Deklaration und Werbung ist laut Test „gut“ (Note 2,5).
Die Otto My Home Black Diamond (bei Otto ansehen) kostet in der Größe 90 x 200 cm rund 225 Euro. Damit bewegt sich die Matratze im niedrigeren Preissegment.

Die Otto My Home Black Diamond Comfort bleibt eine Top-Empfehlung bei den Federkernmatratzen.

Bild: Otto

Alternativ-Empfehlung Federkernmatratzen: Emma One Federkern

  • Quelle: Emma

    Emma One Federkern

    Gesamtwertung „gut“ (2,2): Die Emma One Federkern eignet sich für Rückenschläfer aller Typen, die meisten Seitenschläfer liegen befriedigend. Die Haltbarkeit ist exzellent und der Bezug ist sehr gut waschbar. Die Matratze wurde mit den aktuellen Testkriterien geprüft, die Ergebnisse der Matratzen-Tests aus dem vorhergehenden Testzyklus sind aber weitgehend vergleichbar.

    rund 300 Euro (Größe 90x200cm)

    Bei Amazon ansehen
Vorteile
Gute Liegeeigenschaften für die meisten Personen
Sehr gut im Dauerwalzversuch
Nachteile
Für Seitenschläfer der meisten Körpertypen nur befriedigend
Mieft etwas beim Auspacken
Die Emma One Federkern (bei Amazon ansehen), vorher bekannt als Emma Dynamic, schneidet im jüngsten Test der Federkernmatratzen mit den neuen Prüfkriterien am besten ab, nämlich mit der Gesamtnote 2,2 („gut“). Sie liegt damit knapp hinter der Otto Black Diamond Comfort, die 2019 mit einem vergleichbaren Verfahren geprüft wurde. Getestet wurde die Größe 90 x 200 cm mit dem Härtegrad H3 Mittelfest, was auch dem Prüfergebnis entspricht. Inzwischen gibt es die Matratze jedoch nur noch in einem einheitlichen Härtegrad. Der Bezug lässt sich bei 40° C waschen und chemisch reinigen. Laut Hersteller ist die Matratze in fünf Zonen eingeteilt, die Zonierung ist nach Ansicht der Tester nur schwach ausgeprägt.
Kleine Personen mit Schwerpunkt im Becken (A-Typ) liegen auf der Matratze laut Prüfung sowohl in Rücken- als auch in Seitenlage gut. Im Test aller anderen Körpertypen ist die Rückenlage gut, bei der Seitenlage gibt es jedoch nur „befriedigende“ Ergebnisse.  Das führt zur Abwertung in der Kategorie Liegeeigenschaften und die Emma-Matratze erreicht hier nur die Wertung „befriedigend“ (Note 2,7). Der Lageänderungswiderstand wird als „sehr gut“ bewertet, der Schulterklappeffekt als „gut“.
Pluspunkte gibt es darüber hinaus aber in den Kategorien Haltbarkeit sowie Gesundheit und Umwelt, beides wird mit „sehr gut“ bewertet. Einzig die Geruchsbelästigung beim Auspacken bemerkten die Tester hier ebenso wie bei der Schaumstoff-Variante der Emma-Matratze. Auswirkungen auf die Raumluft gibt es aber nicht („sehr gut“). Die Waschbarkeit des Bezugs ist sehr gut, die Verarbeitung gut und die Knötchenbildung gering – hierfür gibt es die Note 1,8 („gut“). Die Handhabung ist gut, die Deklaration und Werbung bewerten die Tester als „sehr gut“.
Sie bekommen die Emma One Federkern (bei Amazon ansehen) in der Größe 90 x 200 cm für rund 250 Euro.

Auch die Federkern-Variante der Emma One ist eine Empfehlung.

Bild: Emma

Beste Latexmatratze: Allnatura Sanastar-Comfort

  • Quelle: Allnatura

    Allnatura Sanastar-Comfort

    Gesamtwertung „gut“ (2,2): Auf der Allnatura Sanastar-Comfort schlafen alle Körpertypen gut. Für Allergiker gibt es passende Bezüge und die Latexmatratze an sich eignet sich für Personen, die schnell frieren. Die Haltbarkeit ist hervorragend, Schadstoffe gibt es keine. Nur die Handhabung der schweren Matratze ist etwas mühsam.

    rund 760 Euro (Größe 90x200cm)

    Bei Allnatura ansehen
Vorteile
Eignet sich sehr gut für Allergiker
Gute Liegeeigenschaften für alle Schlaftypen
Nachteile
Handhabung könnte besser sein
Starke Knötchenbildung
Im jüngsten Test der Latexmatratzen von Anfang 2022 kann die Allnatura Sanastar-Comfort (bei Allnatura ansehen) die beste Gesamtwertung erreichen: „gut“ (Note 2,2). Im Test befand sich das Modell in Größe 90 x 200 cm mit dem Härtegrad „Medium“ und dem Bezug „Allergie“. Der Bezug der Matratze lässt sich bei 60° C waschen und chemisch reinigen.
Die Matratze ist laut Test für alle Körpertypen gleichermaßen gut geeignet. Aufgrund des Materials empfiehlt sich die Naturlatexmatratze vor allem für Menschen, die schnell frieren und es gerne warm mögen. Die Liegeeigenschaften erhalten im Test die Note 2,3. Für Allergiker gibt es passende Bezüge: „Allergie“ oder „Hygiene“. Wer diese nicht braucht, kann auch temperaturausgleichende Klima-Bezüge wählen. Schwachpunkt ist nach Ansicht der Tester aber die stark ausgeprägte Knötchenbildung durch Reibung auf dem Bezug. Zudem gibt es demnach Schwächen bei der Verarbeitung: So rissen im Test die Handgriffe der Matratze beim Drehen und Wenden. Für den Bezug gibt es insgesamt die Wertung „befriedigend“ (Note 3,3).
Die Haltbarkeit der Matratze ist hervorragend, wie der Dauerwalzversuch und die Klimaprüfung im Test zeigen. In Hinsicht auf die Gesundheits- und Umwelttauglichkeit gibt es nicht zu beanstanden. Schadstoffe sind laut Prüfung nicht nachweisbar. Lediglich die Raumluft werde geringfügig beeinflusst, aber nicht störend. Die Handhabung ist schon allein durch das höhere Gewicht der Latexmatratze schwieriger und durch die unzuverlässigen Griffe letztendlich nur „befriedigend“ (Note 2,9). Die Angaben zu Material und Aufbau der Matratze sowie die Nutzungshinweise könnten ebenfalls besser sein, so die Tester.
Die Allnatura Sanastar-Comfort (bei Allnatura ansehen) in der Größe 90 x 200 cm mit Allergie-Bezug ist für rund 760 Euro erhältlich. Damit bewegt sich die Matratze im gehobenen Preissegment, was aber auf die meisten Latexmatratzen zutrifft.

Dank des Bezugs "Allergie" soll sich die Latexmatratze Allnatura Sanastar-Comfort besonders für Allergiker eignen.

Bild: Allnatura

Was ist die beste Matratze? So testet die Stiftung Warentest

Für diesen Beitrag hat ein Fachredakteur die Testergebnisse der Stiftung Warentest analysiert und eingeordnet. Die Wertungen geben wir exakt wieder. Die Produkte sind nicht im CHIP-Testcenter geprüft worden.

Von Zeit zu Zeit passt die Stiftung Warentest ihr Testverfahren an. Aus diesem Grund lassen sich die Gesamtwertungen aus den Jahren davor nicht zwangsläufig mit den aktuellen Gesamtwertungen vergleichen und werden von der Stiftung Warentest in getrennten Tabellen geführt. Die letzte Änderung der Testkriterien im Jahr 2021 brachte jedoch nur geringfügige Änderungen, so dass die Ergebnisse von 2019/2020 laut Stiftung Warentest mit den aktuellen Test-Ergebnissen "weitgehend vergleichbar" sind. Daher stellen wir Matratzen-Empfehlungen aus den letzten beiden Testzyklen vor. Die ausführlich beschriebenen Testmethoden können Sie zudem bei der Stiftung Warentest nachlesen:


Mittlerweile gilt die Stiftung Warentest als Instanz für Matratzentests, schließlich testete die Verbraucherorganisation schon Hunderte von Modellen. Dabei durchlaufen die Testobjekte eine Reihe von harten Kriterien. Zunächst kauft die Stiftung Warentest die Matratzen anonym im Handel ein. Danach durchlaufen die Produkte - meist in der Größe 90 x 200 cm - genaue Prüfungen. Dazu gehören unter anderem die Praxistests mit vier verschiedenen Körpertypen:

  • Körpertyp H: Die Belastung einer Matratze durch diesen Körpertyp liegt eher im Schulter- und Bauchbereich. Diese Menschen sind relativ groß und schwer. 
  • Körpertyp E: Auch diese Menschen sind groß und schwer. Allerdings verteilt sich hier die Belastung gleichmäßig auf den ganzen Bereich.
  • Körpertyp I: Hier sprechen wir von einem kleinen, leichten Menschen, bei dem sich die Belastung gleichmäßig auf den ganzen Körper verteilt.
  • Körpertyp A: Die Belastung erfolgt hier im Beckenbereich. Menschen des Typs A schlafen deswegen gerne seitlich.


Hier überprüft die Stiftung Warentest, ob sich die Tester auf der Matratze gut bewegen und in verschiedene Schlafpositionen kommen können. Zudem achtet sie darauf, wie sich der Druck verteilt und ob die Schultern in Rückenlage auf der Matratze einsinken oder nach oben gedrückt werden. Zuletzt bewerten die Tester, wie bequem es sich liegt.

Um die Haltbarkeit der Matratze zu testen, führt die Stiftung Warentest einen sogenannten Dauerwalztest durch. Dieser simuliert mit einer 140-kg-Walze und 60.000 Walzvorgängen die Abnutzung von acht Jahren. Zudem macht die Matratze eine Runde in der Kältekammer und wird verschiedenen Luftfeuchtigkeits- und Temperaturstufen ausgesetzt.

Schaum, Latex oder Federkern: Welche Matratze ist die richtige?

Jede Art von Matratze hat entscheidende Vor- und Nachteile, die Ihren Schlaf beeinflussen können. Wir erklären, was die unterschiedlichen Matratzen können.

Federkernmatratze: Das kann der Klassiker

Eine Federkernmatratze besteht - wie der Name vermuten lässt - aus Stahlfedern. Freilich piksen diese aber nicht, sind sie doch fest in Stofftaschen vernäht und miteinander verbunden. So bieten sie eine bequeme Grundlage für die Nachtruhe. Wir unterscheiden grundsätzlich zwischen Taschenfederkernen und Bonnellfederkernmatratzen. Erstere schwingen weniger nach und geben auch nur dort nach, wo sie belastet werden. Auch wenn das wahnsinnig unbequem klingt: Gut die Hälfte der Republik schläft laut Stiftung Warentest auf einer Federkernmatratze.
Federkernmatratzen eignen sich sehr für starke Schwitzer und Schläfer, denen schnell warm wird. Denn sie transportieren die Feuchtigkeit gut und dämmen eher schlecht. Im Umkehrschluss bedeutet das allerdings: Wer schnell friert, sollte eine andere Matratze wählen. Im Vergleich zu anderen Modellen ist eine Federkernmatratze relativ schwer und lässt sich deswegen nicht so gut umziehen. Zudem kann sie anfälliger für Druck sein als andere Arten, wodurch sich in der Schaumstoffauflage schneller Kuhlen bilden können. Positiv wiederum ist aber die gute Punktelastizität - ein Federkern-Modell gibt punktuell bei Belastung nach und passt sich so der Form des Körpers gut an.

Latexmatratze: Die Kuschelige unter den Matratzen

Wer schnell friert, wird diese Matratze lieben: Eine Latexmatratze isoliert gut und hält so winterliche Kälte fern. Beim Härtegrad bewegt sich die Matratze oft zwischen H2 und H3 - also weichen und mittelfesten Matratzen.
Für "Hart-Schläfer" ist sie deswegen also eher ungeeignet, aber Menschen, die es kuschelig mögen, dürften sich mit einer Latexmatratze sehr wohl fühlen. Käufer profitieren auch von der guten Haltbarkeit. Wer eine reine Latexmatratze kauft, muss allerdings mit höheren Kosten rechnen – die guten Stücke sind um einiges teurer. Zudem sind sie auch relativ schwer, weswegen sie sich nicht gut wenden oder transportieren lassen.

Kaltschaummatratze: Die beliebteste Schaummatratze

In ihren Tests prüft die Stiftung Warentest zumeist Kaltschaummatratzen. Der Name kommt von der Herstellung des Materials. Hier schäumen die Hersteller Polyurethan-Schaumstoff auf, ohne es zu erhitzen, und formen es in große Blöcke. Diese Blöcke haben verschiedene Konsistenzen: Manche Teile sind weniger hart als andere. So bestimmt sich der Härtegrad der Kaltschaummatratze. Anhand der Liste der Eigenschaften erkennen Sie, ob eine Kaltschaum-, Viskoschaum- oder eine einfache Schaummatratze vor Ihnen liegt.
Eine Kaltschaummatratze eignet sich für alle Körpertypen und auch für schwere Schläfer. Grundsätzlich hat die Matratze auch gute Liegeeigenschaften und Punktelastizität. Zudem isoliert sie gut. Ihre Beschaffenheit ähnelt der einer Latexmatratze, sie ist allerdings um einiges leichter. Auch überzeugt hier die Haltbarkeit der Matratzen. Eine Kaltschaummatratze ist oftmals teuer und eignet sich nicht für Menschen, die stark schwitzen. Denn Wärme und Feuchtigkeit beeinflussen das Material schneller und können so zu Kuhlen in der Matratze führen. Zudem ist diese Art Matratze oft weicher als angegeben.

Viskoschaummatratze: Selber Schaum, aber mit Gedächtnis!

Dank des sogenannten Memory-Effekts passt sich die Matratze dem Schlafenden an. Dadurch wirken die Matratzen besonders geschmeidig. Wie andere Schaummatratzen sind auch Modelle aus Viskoschaum besonders haltbar und wärmeisolierend. Auch wenn sie gut isoliert, ist eine Viskoschaummatratze eher temperaturanfällig als ihre vergesslichen Schwestern: Wird es zu kalt, verhärtet der Schaum nämlich oft und formt so eine starre Kuhle. Dadurch bewegt sich der Schlafende schlechter und wacht schneller auf. Auch für starke Schwitzer und Sparfüchse ist die Matratze eher ungeeignet.

Schaummatratze: Eigentlich nur Standard

Achtung: Laut Stiftung Warentest wird Standardschaum oft als Komfortschaum verkauft. Hierbei handelt sich aber um regulären Schaum. Im Gegensatz zur Kaltschaummatratze schäumen die Hersteller hier mit Wärme. So kann es zur Blasenbildung kommen und eine ungleichmäßige Struktur entstehen.
Auch auf die Festigkeit der Matratze kann sich der unbedarfte Käufer nicht verlassen. Dadurch eignen sie sich eher für den Personentyp I - also kleine, leichte Personen. Wie auch die anderen Arten von Schaummatratzen ist auch die Standardvariante haltbar und isoliert Wärme. Dadurch eignet sie sich wiederum eher für Menschen, die leicht frieren. Zudem sind sie sehr leicht und deswegen gut in der Handhabung. Ein oftmals gutes Argument für den Standardschaum ist der Preis: Diese Matratzen sind oft günstig.

Worauf achten beim Matratzenkauf?

Eine Matratze ist die Grundlage für einen guten Schlaf. Deswegen sollten Sie diese Entscheidung wohlüberlegt treffen. Der Test der Stiftung Warentest bietet eine gute Grundlage, dennoch sollten Sie folgende Punkte beachten:
  • Nehmen Sie sich Zeit für die Auswahl.
  • Wählen Sie die richtige Härte. Als Faustregel können Sie sich merken: Je schwerer eine Person, desto härter muss die Matratze sein.
  • Lässt sich die Matratze gut bewegen? Dafür ist zum einen das Gewicht entscheidend, aber auch Griffe an den Seiten helfen.
  • Hat die Matratze einen Bezug, der sich einfach abziehen und waschen lässt?
  • Nehmen Sie Ihren Partner mit. Dieser hat eventuell andere Bedürfnisse und braucht deswegen eine andere Matratze.
  • Testen Sie die Matratze. Entweder beim Probeliegen im Laden oder zu Hause. Viele Online-Händler bieten ein 100-Tage-Rückgaberecht bei Matratzen. Die gesetzliche Frist sind 14 Tage. Beachten Sie beim Kauf die aktuellen Kundenrechte beim Online-Matratzenkauf.

Welchen Härtegrad sollte die Matratze haben?

Bei dem Härtegrad einer Matratze können Sie primär nach Ihrem Körpergewicht gehen, allerdings spielt auch das persönliche Empfinden eine große Rolle. Grundsätzlich eignen sich weiche Matratzen (H2) bis 70 kg, mittelfeste Matratzen (H3) von 70 bis 100 kg, harte Matratzen von 100 bis 130 kg (H4) und sehr harte Matratzen (H5) ab 130 kg.

Welche Matratzen sind die besten für den Rücken?

Menschen mit Rückenschmerzen können besonders auf einen Topper aus Gel achten. Sollten Sie eine zu harte Matratze haben, kann euch eine Matratzenauflage helfen. Diese entlastet den Rücken und macht die Matratze deutlich bequemer.

Welche Matratzenart ist die beste?

Je nach Schlafverhalten, der bevorzugten Schlafposition und dem Temperaturgefühl eignen sich verschiedene Matratzen. Es gibt also keine objektiv beste Matratzenart, ganz im Gegenteil, diese bestimmt sich eher durch das subjektive Empfinden.

Was bedeuten die sieben Zonen bei einer Matratze?

Die 7-Zonen-Matratze verfügt streng genommen über vier gespiegelte Zonen. Die Matratzenhersteller beachten hier die verschiedenen Körperbereiche wie Kopf, Schulter und Becken. Diese liegen mehr oder weniger hoch, wodurch auch die Matratze mehr oder weniger nachgibt und dem Körper so Platz gibt.

Nach dem Kauf: Wie pflegen Sie die Matratze am besten?

Je besser Sie eine Matratze pflegen, desto länger schlafen Sie gut auf ihr. Deswegen sollten Sie Ihre Matratze regelmäßig drehen. Die Stiftung Warentest nennt als Richtlinie, die Matratze bei jedem Wechsel der Bettwäsche zu drehen.
Neben der Bettwäsche sollten auch die Bezüge der Matratze regelmäßig gewaschen werden. So halten Sie Milben und Schimmel von der Matratze fern. Es empfiehlt sich, die Bezüge alle drei Monate zu waschen.
Zudem sollten Sie die Matratze gut durchlüften, auch von unten. Ein Bett ohne Bettkasten eignet sich hierfür besonders. So verhindern Sie, dass sich die Milben in der Matratze nicht zu sehr verbreiten und sie auch nicht anfängt zu schimmeln. Deswegen sollte das Klima im Schlafzimmer auch nicht zu warm und feucht sein: Eine Temperatur zwischen 14 und 18 Grad Celsius bei einer Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent ist ideal.
Leider können Sie die Milben, Hausstaub und Hautpartikel in der Schlafunterlage nicht vermeiden. Eine Matratze sollte deswegen alle acht bis zehn Jahre ersetzt werden.